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Bereits vor vielen Jahrhunderten bzw. Jahrtausenden beschäftigten
sich Menschen mit dem Menschen.
Im alten Ägypten lebte der Sage nach "Hermes
Trismegistos", welchem die Aussage "Wie
innen, so außen; wie im Größten, so im Kleinsten; wie im Kleinsten,
so im Größten" zugeschreiben wird (vgl.: Kybalion).
Bei den alten Griechen beschäftigten sich "Sokrates"
und sein Nachfolger "Aristoteles"
damit: Grundlage und Ursprung der sog. Temperamentenlehre.
Einige Aussagen daraus sind: "Jemand
sieht aus wie ein Esel, also muß er störrisch sein."
Dabei sind Esel ganz intelligente Tiere!?
Im 12. Jahrhundert griff der Dominikanermönch, Bischof und Philosoph
"Albertus Magnus"
(zugleich Lehrer des Hl. "Thomas
von Acquin") das Thema Physiognomik
auf.
Zur Zeit Goethes konkretisierte "Lafata",
ein Pfarrer und Philosoph, das Thema Menschenkenntnis.
Um 1800 folgte "Franz-Joseph Gall" mit seiner sog. Phrenologie.
Danach schrieb "Karl
Huter" ein umfassendes Werk - trotz einiger Irrtümer
- über die Menschenkenntnis.
"Prof. Ernst Kretschmer"
veröffentlichte 1921 sein berühmtes Buch mit dem Titel "Körperbau
und Charakter". Er legte dabei drei Grundtypen (Pykniker,
Leptosome und Athletiker) dar. Desweiteren werden noch drei Typen
ausgeführt mit Kohlenstoff-Typ, Phosphor-Typ und Fluor-Typ.
Aufgrund exakt gefertigter Photos von ca. 4000 nackten Studenten,
stellte "Sheldon"
genauso auffallend drei Grundtypen fest: Der Endomorphe, der Mesomorphe
und der Ektomorphe.
Verschiedene andere Forscher stellten ebenfalls aufgrund ihrer
Forschungen drei Grundtypen fest, die als Instinktbetont, Gefühlsbetont
und Verstandesbetont bezeichnet werden.
Nach "Prof. Schonhaoli"
werden Menschen gemäß Hormonforschung in die vier Grundtypen Sex-Typ,
Hypophysentyp, Schilddrüsentyp sowie in den Nebennierentyp
eingeteilt.
"Leone Bourdel"
wiederum stellte bei seiner Forschung mit Deutschen, Franzosen,
Schweizern und Österreichern auf Basis von Blutgruppen die vier
Typen Blutgruppe A, Blutgruppe B, Blutgruppe 0 und Blutgruppe
AB für bestimmte Eigenschaften fest.
Auf Basis von dem bereits zitierten "Lafata"
wurden die vier Temperamente Choleriker, Sanguiniker, Phlegmatiker
und Melancholiker später weiter ausgebaut. Diese Typenlehre hat
sich bei der Allgemeinheit bis heute gut eingeprägt (z.B.: "Du
bist ein Choleriker!").
Gemäß der sog. "Indischen
Einteilung" gibt es ebenfalls vier Typen von Menschen:
Brahmane, Kshatria, Vaisya und als niedrigste Klasse die sog.
Sutra.
Auf Basis von dem ebenfalls bereits erwähnten "Karl
Huter", gibt es in puncto Menschentypen folgende Aussagen:
Ernährungsnaturell, Bewegungsnaturell, Empfindungsnaturell sowie
die Mischtypen Ernährungs-Bewegungsnaturell, Ernährungs-Empfindungsnaturell,
Bewegungs-Empfindungsnaturell, harmonisches Naturell und disharmonisches
Naturell.
"Spranger"
unterteilt die Menschen wiederum in sechs Typen: Der theoretische
Mensch, der ökonomische Mensch, der ästhetische Mensch, der soziale
Mensch, der Machtmensch und der religiöse Mensch.
Nach "C. G. Jung"
gibt es zunächst zwei Einstellungsrichtungen: introvertiert und
extrovertiert; aber auch vier Funktionstypen: Denk-Typus, Fühl-Typus,
Empfindungstypus und Intuitions-Typus. Diesen ordnet er zugleich
in folgender Reihenfolge Farben zu: Blau, Rot, Grün und Gelb.
Aus der sog. "Schlafforschung"
werden folgende Typen nach Lage beim Schlafen angegeben: Rückenlage,
Foetuslage, ausgestreckte Bauchlage, halbfoetale Lage, Kettensträfling-Haltung,
Sandwich-Lage, Nabellage, Flamingo-Lage, Boxerhaltung, Vogel-Strauß-Position,
Mumienlage, Zyklopenhaltung, Barrymorelage, Soldatenlage, Stützhaltung
und die Löffelhaltung.
Auch eine Einteilung nach Farben gibt es. "Lüscher"
legte dazu im wesentlichen die Grundlagen. Unterschieden wird
meist in Rot-Liebhaber, Gelb-Liebhaber, Orange-Liebhaber, Blau-Liebhaber,
Grün-Liebhaber und Braun-Liebhaber.
Auf Basis der Erforschung
des vegetativen Nervensystems (bzw. auch sympathisches
Nervensystem genannt!) und unter Berücksichtigung sog. Erbanlagen,
wird in Symphathiko-Toniker und Vago-Toniker unterschieden.
Auch die neueren Ergebnisse aus der Psychokinesiologie,
Physiologie, Biologie, Graphologie, Soziologie, Symbolkunde, Numerologie,
Chirologie, Charakterlogie, Physiognomik, Verhaltenspsychologie
und der Gestalt-, Bewußtseins- und Tiefenpsychologie
sind stets interessant und wissenschaftlich bedeutend.
Menschenkenntnis
wird oft als die "Krone der Psychologie" bezeichnet.
Wertvoll sind selbstverständlich alle gesicherten Erkenntnisse
der "Arbeitswissenschaft",
die sich als eigenständige wissenschaftliche Richtung erst so
in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. So ist bekannt, daß
Menschen dann optimale Leistungen erbringen, wenn sie aufgrund
ihrer persönlichen, sozialen, fachlichen und strategischen Kompetenz
den dafür richtigen Arbeitsplatz innehaben. Die Persönlichkeit
steht im Führungs- und Verkaufsbereich an allererster Stelle.
Nur "wer sich wohlfühlt", bringt volle Power"! "Prof.
Dr. Kurt Bohr" (Universität Regensburg) war ein wesentlicher
Impulsgeber und Wegbereiter für die ATLANTIS Management Methoden,
da er als einer der ersten in Deutschland die Wichtigkeit des
Menschen in der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre erkannte und
förderte.
Gleiches gilt für den bereits sehr früh verstorbenen "Prof.
Dr. Franz Böcker" (ebenfalls Universität Regensburg)
für den Bereich Marketing and Sales.
"Prof. Dr. Randall
S. Schuler" (Boston University and Business
School) legte mit seinem Werk "Personnel
and Human Resource Management" die Basis für eine völlig
neue Sicht des früher als "Faktor Personal" bezeichneten "Human
Kapitals". Mit seinen Betrachtungen und wissenschaftlich fundierten
Ergebnissen, ist er einer der Pioniere für eine veränderte "Human
Resource Denkweise".
"Prof. Dr. William
J. Stevenson"
(Yale University) im Bereich "Production/ Operations Management"
sowie der auch in Deutschland bekannte "Prof.
Dr. Philip Kotler"
(Northwestern University) bauen in ihren Ansätzen ebenfalls auf
dem Human Kapital von Menschen und Unternehmen auf. "Kotler"
vor allem mit seinen Lösungsansätzen für ein modernes "Marketing
Management" (z.B. Kundenorientierung, Benchmarking).
Die Professoren "James
I. Cash, F. Warren McFarlan, James McKenney" (Harvard
University and Graduate School of Business Administration) mit
ihrem "Corporate Information Systems Mangement" - The Issus Facing
Senior Executives legten ebenfalls den Grundstein für eine neue
Sicht des Human Kapitals.
"Michael Porter"
(wichtigstes Werk: "Corporate Strategy") wird bereits heute als
Pionier der modernen Untemehmensführung und der Managementpraxis
gefeiert. Er war u.a. Präsidentenberater in den Vereinigten Staaten
von Amerika.
Mit den Professoren "Samuelson/
Nordhaus" sowie "Musgrave"
wurden auf dem Gebiete der Volkswirtschaftslehre vor allem Kunden-
und sog. Käuferverhalten eingehend wissenschaftlich untersucht
und auch validiert.
"Dr. Albert Stähli"
(Graduate School of Business Administration, Zürich) forscht seit
vielen Jahren auf dem Gebiete der sog. Management-Andragogik.
Er untersucht hierbei schwerpunktmäßig das Lernen bzw. Fortbilden
von Managern, Unternehmern und Führungskräften. Im Kern muß diese
Weiterbildung anders konzipiert und auch anders durchgerührt werden,
als dies im schulischen Bereich getan wird.
Die moderne Gehirnforschung
- hier vor allem in den USA - liefert immer wieder neue Erkenntnisse,
die allmählich in die Fortbildung von Managern einfließen.
Auch die Transaktionsanalyse,
die Neuro-Linguistik
(die Grundlage für das propagierte Neuro-linguistische-Programmieren)
und die moderne Streßforschung
sind in Teilbereichen bei den ATLANTIS Management Analysen und
Methoden integriert, wenngleich so manche "Techniken" daraus rundweg
abgelehnt werden (wegen der Manipulationsgefahr). Das Gleiche
gilt sinngemäß für die sog. Mentalen
Trainings.
Das wichtigste Baumaterial
für ATLANTIS Management sind die praktischen Erkenntnisse und
Erfahrungen bei der Umsetzung der Tools. Nur diese zeigen, ob
das gewünschte Ergebnis nachvollziehbar ist.
Meine Aufgabe als Willibald-Josef Gruber besteht darin, all diese
wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen stets
optimal zu verknüpfen und anzuwenden. Selbstverständlich kommt
mir dabei meine betriebs- und volkswirtschaftliche Studienseite,
wie auch mein Interesse für philosophische bzw. geisteswissenschaftliche
Gebiete zustatten.
Interessant und zugleich faszinierend ist für mich, uraltes (zum
Teil längst vergessenes) Wissen mit der modernen Managementlehre
zu verknüpfen.
Wie sagt doch ein schlauer Spruch:
"Die Alten waren auch nicht dümmer wie wir!"
Von der Denkweise her haben mir aber stets Autoren wie Dale Carnegie,
Frank Bettger, Napoleon Hill, Kurt Tepperwein, Dr. H. Spencer
Lewis, Dr. Kenneth Blanchard, Clement Stone. G. und H. Böhme,
Dr. Rudolf Mann, Paulo Coelho, Dr. Gustav Großmann, Josef Schmidt,
Pater Albert Ziegler, Pater Hermann-Josef Zoche, Jochen Kienbaum,
Roland Berger, Wilhelm Raab, Raymond Bernard und viele andere
mehr, viele gute sowie nützliche Anregungen geliefert.
Eigentlich hat jedes Unternehmen und jeder Mensch stets einen
Lern- und Umsetzungseffekt ausgelöst.
Wie
heißt es doch: "Jeder Mensch ist anders!" Aber gilt nicht auch:
"Jedes Unternehmen ist anders?"
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